Alle Blogartikel

Kartoffeln: nährstoffreiche Knollen

Vitality ― Mar 19, 2020

Kartoffeln in einer Holzkiste

Kartoffeln können weit mehr als ihr Ruf erahnen lässt. Die kalorienarmen Knollen sind wahre Multitalente: sie liefern in großen Mengen Vitamin C, wirken basisch und sind lange haltbar – um nur ein paar ihrer zahlreichen positiven Eigenschaften zu nennen.

Viel mehr als „nur“ eine Beilage

Kartoffeln gelten oft als „Dickmacher“, als Beilage, welche figurbewusste Menschen besser weglassen sollten. Doch mit diesem Gerücht wollen wir heute aufräumen und zeigen, was Kartoffeln alles können und wie viele essenzielle Nährstoffe in den kleinen Knollen stecken. Dabei werden wir auch feststellen: Nicht jede Sorte ist gleich.

Die Hände eines Mannes schneiden Kartoffeln auf einem Holzbrett

Starke Sortenvielfalt

In Abhängigkeit von ihrem Stärkegehalt kann man Kartoffeln grob in „festkochende“ und „mehlige“ Sorten unterteilen. Wie der Name schon erahnen lässt, eignen sich festkochende Sorten besser für „bissfestere“ Speisen, wie Salate und Bratkartoffel. Aus mehligen Sorten hingegen lässt sich perfektes Püree oder auch meine Lieblingssuppe zaubern.

Kartoffeln sind leicht und bekömmlich

Aufgrund unterschiedlichster Zubereitungsarten und langer Lagerfähigkeit haben Kartoffeln beinahe ganzjährig Saison und sind von unseren Speisekarten nicht mehr wegzudenken. Das Nachtschattengewächs weist dabei per se kaum Fett und nur wenige Kalorien auf. Seinen schlechten Ruf als „Dickmacher“ hat die Kartoffel wohl eher Zubereitungsarten wie Frittieren und Überbacken (mit zu viel Käse) zu verdanken.

Karotten-Erdäpfelsuppe mit Majoran und Lorbeer

Wie geschaffen für Sportler

Kartoffeln weisen neben einem hohen Gehalt an Kohlenhydraten zusätzlich viele essenzielle Aminosäuren auf, welche eine hohe sogenannte Biologische Wertigkeit haben, also gut verdaut und aufgenommen werden können. Sie halten zusätzlich lange satt, sind reich an Vitamin C und ausreichend Mikronährstoffen. Die kleine Knolle eignet sich demnach ausgesprochen gut für sportlich Aktive!

Darf’s zum Abschluss noch was Süßes sein?

Die Süßkartoffel reiht sich in der weltweiten Produktion der Wurzel- und Knollennahrungspflanzen nach Kartoffel und Maniok auf dem 3. Platz ein.
Nomen est omen: der süßliche Geschmack der Süßkartoffel kommt von ihrem höheren Zuckergehalt im Vergleich zur Kartoffel, allerdings weist sie auch einen weitaus höheren Ballaststoffgehalt auf und strotzt vor Beta-Carotin sowie den Vitaminen A und E.
Wenn du lust auf mehr Gerichte mit der erdigen Knolle bekommen hast, findest du hier noch viele Ideen. Viel Spaß beim Kochen mit der vielseitigen Kartoffel!

Mariella Schmidmission-nutrition.at