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Gewürz Report 2026

2026-10-7

Preview Gewürzreport 2026

Seit 145 Jahren steht Kotányi für Gewürzkompetenz und Qualität. Doch wie Österreich kocht und würzt, verändert sich. Der Gewürz-Report 2026 zeigt, was in unseren Küchen künftig den Ton angeben wird – allen voran vertraute Basics, mehr Bewusstsein für gesunde Ernährung, weniger Aufwand und digitale Inspiration. Auch Überraschungen im Gewürzregal sind zu erwarten: Die diesjährige Umfrage zeigt Ingwer als beliebtesten Newcomer.

Österreich gibt der Zukunft Würze

m Jubiläumsjahr richtet Kotányi den Blick nach vorne und fragt sich, was die Koch- und Würzgewohnheiten von morgen prägen wird? Unser Gewürzreport 2026 zeigt, die Richtung ist klar: mehr Bewusstsein, weniger Aufwand, null Langeweile. 50,5 % der Befragten verbinden die Küche der Zukunft nämlich mit ausgewogenem, gesundheitsbewusstem Kochen, 47,5 % mit Regionalität und Saisonalität und 45,5 % mit schnellen, einfachen Gerichten. Auch beim Würzen steigen die Ansprüche: Natürliche Zutaten (49,5 %) und hohe Qualität (41,8 %) geben den Ton an, gefolgt von ressourcenschonender Herstellung (28,9 %) sowie transparenter Herkunft und Nachverfolgbarkeit (27,1 %). Geschmacklich gilt: mehr Mut auf dem Teller – mit Schärfe, rauchigen Noten, Umami und süß-würzigen Akzenten.

Gewürzreport 2026 1

Geschmack mit Schärfe. Qualität mit Profil.

Passend dazu legt Ingwer 2026 den steilsten Aufstieg hin: Mit 7,3 Prozent springt die aromatische Knolle im Ranking der persönlichen Neuentdeckungen von Platz 8 auf Platz 3. Ihr Erfolgsrezept? Zitronige Frische trifft auf wärmende Schärfe und verleiht Suppen, Currys, Gemüsegerichten, Tee und Getränken mehr Tiefe. An der Spitze der Neuzugänge in den heimischen Gewürzregalen bleibt Curcuma (9,7 %), gefolgt von Italienischen Kräutern (8,9 %). Kräuter der Provence ziehen mit Ingwer gleich und Zitronengras folgt mit 6,7 %. Ein Ranking, das zeigt: Internationale Aromen bringen Abwechslung in die heimischen Küchen.

Damit sich der Geschmack von Gewürzen und Kräutern voll entfalten kann, ist Qualität nach wie vor das wichtigste Kriterium. Hochwertigen Ingwer erkennt man z.B. daran, dass er hellgelb bis golden leuchtet, frisch und zitronig-scharf duftet und eine klare, wärmende Schärfe entwickelt – frei von muffigen oder bitteren Tönen. „Gute Qualität zeigt sich im Aroma, in der Farbe und in der typischen Schärfe. Entscheidend sind aber ebenso sorgfältige Kontrollen, denn Reinheit und Unbedenklichkeit lassen sich nicht allein mit freiem Auge beurteilen“, erklärt Elisabeth Voltmer, Head of Quality Management & Product Development bei Kotányi.

Aufschneiden eines IngwersIngwertee

Lieblingsgewürz trifft Entdeckerlust

So verschieden die Geschmäcker, so unterschiedlich der Weg zum perfekten Würzergebnis. Den Ton geben aktuell die „Routinierten“ an (40,4 %): Sie setzen auf bewährte Lieblingsgewürze und eingespielte Handgriffe. Fast jede:r Vierte zählt zu den „Entdecker:innen“ (23,8 %) und ist offen für neue Gewürze, Küchenstile und Kombinationen. Die „Feinschmecker:innen“ (20,0 %) würzen gezielt nach Saison, Rezept oder Stimmung. „Purist:innen“ (15,8 %) konzentrieren sich auf wenige Basics und klare Aromen. Was Österreichs Würzkultur dabei auch zukünftig lebendig hält? Die Mischung aus Vertrautem und Neuem. Besonders gefragt sind deshalb auch neu interpretierte österreichische Klassiker, flankiert von scharf-pikanten, würzig-rauchigen, herzhaft-umami geprägten und süß-würzigen Akzenten. Ohne die klassischen Fixstarter Salz, Schwarzer Pfeffer, Paprika edelsüß, Oregano und Schnittlauch kommt die österreichische Küche aber nicht aus.

Inspiration wird immer digitaler

Familie und Freund:innen sind übrigens über alle Altersgruppen hinweg die wichtigste Inspirationsquelle. Doch neue Kochideen kommen zunehmend aus dem Feed: 10,1 % nutzen bereits ChatGPT und andere KI-Tools, bei den 18- bis 29-Jährigen sind es mittlerweile 16,5 %. Kurze Rezept-Videos, TikTok-Creators und KI-Ideen – auch Instagram (22,6 %), Youtube (21,2 %) und TikTok (12,1 %) sind bereits wichtige Quelle – servieren dabei überraschende Kombinationen und bringen Trends im Eiltempo in die Küche. Was dabei besonders Fahrt aufnimmt? Proteinreiches Kochen und Backen (31,1 % der 18-29-Jährigen), der Air Fryer als Trend-Gerät (30,7 %), Simple Cooking 2.0 (25,0 %) und Meal-Prepping (23,2 %). Nur vier Vorboten einer Küche, die Zeit spart, flexibel bleibt, nach Wunsch funktional ist und beim Geschmack keine Abstriche macht.

Auf einen Blick

Zukunft auf der Zunge: Der Gewürz-Report 2026 zeigt zum 145. Jubiläum von Kotányi, wie Österreichs Geschmack sich weiterentwickelt – zwischen vertrauten Lieblingsgewürzen und wachsender Lust auf neue Aromen. Die „Routinierten“ geben weiterhin den Ton an, doch fast jede:r Vierte würzt bereits als „Entdecker:in“ auch klassische Gerichte abwechslungsreicher. Für den Überraschungscoup sorgt Ingwer: Mit 7,3 % springt der Newcomer des Jahres bei den persönlichen Neuentdeckungen von Platz 8 auf Platz 3. Auch die Küche der Zukunft schärft ihr Profil: Sie wird gesundheitsbewusster und ausgewogener, regionaler, schneller und einfacher. Bei Kräutern und Gewürzen zählen natürliche Zutaten, hohe Qualität, ressourcenschonende Herstellung und nachvollziehbare Herkunft. Und von Schärfe, über rauchige Noten bis hin zu Umami setzen neue Geschmacksrichtungen frische Akzente. Wer all das inspiriert? Vor allem die Familie und Freund:innen, doch: 10,1 % nutzen bereits ChatGPT und andere KI-Tools für neue Kochideen.

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