Salz

Himalayasalz

Das weiße Gold war lange Zeit eine Kostbarkeit.
Die Aromen der Salze unterscheiden sich je nach Herkunft, auch die Körnung hat Einfluss auf die Zubereitung von Gerichten.

Salze in einer Schale

Salz als Würze

Schon im Jahr 1000 v. Chr. entstand im Alpenraum durch die Kelten der Salzbergbau. Das weiße Gold wurde behandelt wie eine Kostbarkeit, die bis zum 16. Jahrhundert den Fürstenhöfen vorbehalten war. Die alten Römer bezahlten ihre Soldaten zum Teil mit Salz, von “Salarium”, wie es damals genannt wurde, zeugt heute noch das Wort Salär.

Salz schmeckt zwar immer salzig, doch in Intensität, Konsistenz und Aroma unterscheiden sich die verschiedenen Salzarten. Die Sorten Kochsalz, Meersalz, Steinsalz und Kristallsalz werden entweder in Salzsalinen abgebaut oder aus Meerwasser gewonnen. Wissenswertes zu den verschiedenen Arten des Salzes undihrer Verwendung erfahren Sie weiter unten.

Steckerlfisch am Grilleingesalzene Fische

Die Verwendung von Salz

Beim Salzen gilt es abzuwägen, welches Salz in welcher Körnung verwendet werden sollte. Besonders hochwertige Salze sollten nicht zum Kochen dienen. Diese verfeinern Gerichte am besten zum Schluss bestreut, denn auf diese Weise geht ihr feines Aroma nicht verloren. Generell sollte immer möglichst spät gesalzenwerden, weil sich die Flüssigkeit in Gerichten durch das Kochen reduziert. Dadurch können Speisen am Ende der Zubereitung schnell versalzen schmecken.Ein besonderes Geschmackserlebnis bietet Fleur de Sel: Dieses Meersalz besitzt eine besondere Textur, die einen knusprigen Effekt mit sich bringt. Als hochwertiges Fingersalz würzt es Fleisch und Fisch hervorragend.

Tipp!

Salz verleiht auch Süßspeisen einen angenehmen Geschmack. Beispielsweise verstärkt eine Prise Salz in der heißen Schokolade oder dem Kakao das Aroma.

Himalayasalz
Salz Landkarte

Die Salzarten

Siedesalz

Dieses Salz wird aus unterirdischen Salzkammern gefördert, indem diese mit Süßwasser geflutet werden. Das Salz löst sich im Wasser, die Salzsole wird anschließend abgepumpt und zu Kochsalz verarbeitet.

Meersalz

Meerwasser leitet man über Kanäle in natürliche und künstliche Becken (“Salzgärten”). Mit der Zeit verdunstet das Wasser und das kristallisierte Meersalz kann geerntet werden. Dieses Salz eignet sich besonders gut zum Abschmecken von Speisen, in grober Form oder im Mörser angestoßen salzt es Braten, Steaks, Suppen und Ragouts hervorragend.

Steinsalz

Unterirdisch wurde Steinsalz fürher mit Hammer und Meißel abgebaut. Heute werden dazu meist Bohr- und Sprengarbeiten eingesetzt. Durch die enormen Druckverhältnisse über Jahrmillionen erhielt es eine dichte kristalline Struktur. Steinsalz, etwa Himalayasalz, dient mit seinem angenehmen Aroma vor allem zum Abrunden von Gerichten und Saucen.