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5 Tipps gegen Heißhungerattacken

Wissen ― Nov 27, 2020

Frauenhand greift nach einem Donut mit Streuseln auf einem Teller

Kennst du das Gefühl, dass du unbändigen Gusto auf Schokolade oder Chips hast? Du suchst dann nach allem Süßen oder Salzigen, das du in deinen Vorratsschränken lagerst. Die Rede ist von Heißhungerattacken. Diese hat jeder von uns schon einmal erlebt. Warum entsteht Heißhunger und was kannst du dagegen machen? Das verrate ich dir in diesem Beitrag.

Wie entsteht Heißhunger

Beim Entstehen der Heißhungerattacken sind bestimmte Regionen in unserem Gehirn beteiligt. Wenn wir zum Beispiel gestresst sind, dann werden in diesen Gehirnregionen die Erinnerungen an bestimmte Gefühle abgerufen, die wir beim Essen von Lebensmitteln hatten. Das Belohnungszentrum springt an und fordert quasi eine Entschädigung. Wenn wir diesem Verlangen häufig nachgeben, so kann das dazu führen, dass sich die Heißhungerattacken auch verstärkt melden.

Zusätzlich ist der Mensch von der Natur aus so programmiert, dass er fettige und süße Lebensmittel für sein Überleben benötigt. Das Verhalten, das den Urmenschen das Fortbestehen sicherte, wirkt sich bei uns heutzutage leider in Form von der Anlage von Hüftgold aus. Jetzt aber zu den Tipps.

Tipp 1: Trinken

Heißhunger kann auch dadurch entstehen, dass du zu wenig getrunken hast. Wenn dich der Appetit nach Belohnungsessen übermannt, dann versuche es einmal mit einem Glas Wasser. Beobachte einmal – schon nach wenigen Minuten kann dein Gusto auf ungesundes Essen vergangen sein. Häufig stellt sich die Heißhungerattacke eben als Flüssigkeitsmangel heraus. Warme (Achtung, nicht heiße) Getränke helfen zusätzlich den Heißhunger zu zügeln. Laut Ayurveda, der indischen Heilkunde, muss das warme Wasser nicht verstoffwechselt werden und reinigt den Körper. Zusätzlich kannst du auch ein heißes Bad nehmen – das entspannt.

Frau geht in lichtem Laubwald spazieren

Tipp 2: Bewegen

Bewegung hilft unserem Körper Stress abzubauen. Stress führt häufig zu ungezügeltem Appetit. Sind wir regelmäßig in Bewegung, werden in unserem Körper Glückshormone ausgeschüttet. Somit können deine Heißhungerattacken in Schach gehalten werden. Zusätzlich tust du noch deiner Gesundheit und deinem Immunsystem etwas Gutes.

Tipp 3: Planen

Plane deine Malzeiten vor. Im Berufsalltag ist regelmäßiges Essen häufig schwierig. Wenn du dir einen Wochenplan für deine Büromahlzeiten machst, kannst du sehr gut selbst steuern, was du isst. Es gibt viele Ideen für Mealprep und gesunde Büromahlzeiten, die deinen Körper rundum mit Nährstoffen versorgen. Auf jeden Fall solltest du Eiweiß integrieren, denn es hat eine sättigende Wirkung und verringert den Appetit. Bereite dir dein Büroessen schon am Vortag vor. Am nächsten Morgen reicht ein schneller Griff in den Kühlschrank und du bist bereit für den Tag. Darüber hinaus hält ein eiweißreiches Frühstück besonders lange satt und lässt die lästigen „Cravings“, also den Gusto auf bestimmte Nahrungsmittel, gar nicht erst aufkommen.

Tipp 4: Schlafen

Wusstest du, dass ausreichend Schlaf die Ausschüttung von appetitzügelnden Hormonen reduziert? Wer wenig schläft, oder ständig übermüdet ist, neigt dadurch häufiger zu Heißhungerattacken. Versuche dir einen Schlafrhythmus anzutrainieren. Schalte am Abend das Handy aus und sieh wenn möglich mindestens eine Stunde vor dem zu Bett gehen nicht mehr fern. Das künstliche Licht hält uns nämlich länger wach und unser Körper kann nicht zur Ruhe kommen. Bist du ausgeschlafen, bist auch wieder weniger stressanfällig. Wie viel Schlaf ein Erwachsener benötigt, um ausgeschlafen zu sein, ist von Mensch zu Mensch verschieden. Als Richtwert gelten sieben bis neun Stunden täglich.

Frauenhand schneidet Curcumawurzel mit einem großen scharfen Messer

Tipp 5: Würzen

Würze den Heißhunger weg. Ja, es gibt auch verschiedene Gewürze, die sich positiv auf unseren Appetit auswirken. Da wäre zum Beispiel Zimt. Ceylon Zimt senkt nämlich den Blutzuckerspiegel. Somit werden die Fettpölsterchen angegriffen. Ein besonderes Wundermittel gegen Heißhungerattacken ist Curcuma. Neben der Wirkung, deinen Gusto auf Süßes zu bremsen, wirkt sie außerdem noch verdauungsfördernd. Das heißt, dein Stoffwechsel kommt mit diesem Allrounder ordentlich in Schwung.

Wenn dich also der Heißhunger wieder einmal überfällt, dann probiere einfach die Tipps aus. Beobachte dich selbst in Situationen, in denen du zu süßem oder fettigem Essen greifst, weil du dieses Verlangen spürst. Dann kannst du dir Strategien überlegen, wie du dem kleinen Heißhungerteufelchen in deinem Gehirn ein Schnippchen schlägst.

Carina Werbamobyforty.com