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Estragon(Artemisia dracunculus) andere Namen Bertram (fälschlich), Dragon, Drachenkraut, Schlangenkraut Geschichte Estragon stammt vermutlich aus Mittelasien und Ostsibirien und wurde von den Chinesen und Arabern schon lange als Gewürz- und Heilpflanze verwendet. Er wurde erst im Mittelalter von den Kreuzrittern nach Südfrankreich gebracht. Heute wird Estragon in Europa, Vorderasien, Indien und Nordamerika angebaut. Botanik Estragon ist ein Korbblütler und damit ein Verwandter von Beifuß und Wermut. Die mehrjährige Staude wird bis zu 1,5 Meter hoch und wächst buschig verzweigt. Französischer und deutscher Estragon können nur durch Wurzelstockteilung bzw. Ableger vermehrt werden, russischer durch Samen. Die Blätter sind sehr schmal und bis zu 5 cm lang, die weißlich-grünen Blüten unscheinbar. Als Gewürz werden die frischen und getrockneten Blätter verwendet. Geschmack Französischer (ähnlich wie deutscher) Estragon unterscheidet sich deutlich von russischem (auch: sibirischem) Estragon. Französischer Estragon gilt als beste Sorte, seine kleinen, kräftig-grünen Blätter schmecken sehr markant, anisartig, süßlich, würzig und kaum bitter, er ist wesentlich aromatischer und feiner als der russische Estragon, der außer etwas herb-bitter kaum schmeckt. Estragon enthält zwei bis drei Prozent ätherisches Öl mit dem Hauptbestandteil Estragol. Estragon in der Küche
Estragon kann mitgekocht werden, er verliert dabei nur wenig an Aroma. Gemeinsam mit Säure (Essig, Senf, Verjus, Wein, Zitronensaft) entfaltet sich sein Geschmack am besten. mehr über Estragon Estragon in der freien Enzyklopädie Wikipedia Estragon auf Gernot Katzers Gewürzseiten
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