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Dill(Anethum graveolens) andere Namen Dille, Dillkraut, Gurkenkraut Geschichte Dill stammt aus dem östlichen Mittelmeerraum, Südrussland und dem Vorderen Orient. Er wurde bereits vor 5.000 Jahren in Mesopotamien und ebenso in der Schweiz verwendet, nicht nur als Gewürz-, sondern auch als Heilpflanze. Seit knapp 2.000 Jahren gehört Dill auch in viele mittel- und nordeuropäische Kloster- und Hausgärten, er wurde bereits in der Bibel erwähnt. Dill wird heute in Europa, Nordafrika, Nord-, Südamerika und Indien angebaut. Botanik Dill gehört wie Anis, Fenchel und Kümmel zu den Doldenblütlern. Die Stängel der einjährigen, bis zu 1,2 Meter hohen Pflanze sind hohl und kahl, die Blätter mehrfach gefiedert und dünn. Die kleinen gelben Blüten bilden Dolden mit bis zu 20 Zentimetern Durchmesser. Als Gewürze werden das frische und getrocknete Kraut (Dillspitzen) und die extrem leichten, getrockneten Spaltfrüchte (Samen) verwendet. Geschmack Das Kraut schmeckt fein, süßlich-aromatisch, frisch und ein wenig herb mit Anklängen an Anis und Zitrone. Die Samen schmecken ähnlich, kümmelartig, sie können auch eine leichte Schärfe mitbringen. Das Kraut enthält bis zu zwei, die Samen bis zu vier Prozent ätherisches Öl. Dill in der Küche
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