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Basilikum(Ocimum basilicum) andere Namen Basilienkraut, Deutscher Pfeffer, Josefskräutlein, Königskraut, Pfefferkraut Geschichte Vermutlich stammt Basilikum aus Afrika, es wurde aber schon vor 3.000 Jahren in Ägypten und Indien kultiviert. Der Name kommt vom griechischen Wort „basileus“ für König, was sich auf den edlen Geruch beziehen soll. Im Ayurveda gilt Basilikum als Heilmittel, in Indien wird es als heilig verehrt. In Deutschland ist Basilikum seit dem 13. Jahrhundert bekannt. Basilikum wird mittlerweile nicht nur rund ums Mittelmeer und in Asien, sondern überall, wo es das Klima zulässt, angebaut. Botanik Basilikum gehört zu den Lippenblütlern und ist folglich mit Majoran, Minze, Oregano, Rosmarin, Salbei und Thymian verwandt. Es existieren sehr viele Sorten im Mittelmeerraum, in Asien und in Amerika. Basilikum ist heikel in der Anzucht und liebt Wärme. Die einjährige, krautige Pflanze ist ausdauernd, wächst buschig und wird bis zu einem halben Meter hoch. Sie hat vierkantige Stängel, ihre Blätter können 3-10 cm lang werden. Als Gewürz werden die grünen - und je nach Sorte auch dunkelroten Blätter - vor allem frisch verwendet. Geschmack Basilikum schmeckt in der Mittelmeer-Variante intensiv-würzig, pfeffrig und leicht süß, ein wenig erinnert sein frischer Duft an das Aroma von Gewürznelken, Thai-Basilikum hat einen süßlichen Anisgeruch, es gibt auch zitronenduftige und scharf schmeckende Sorten. Basilikum enthält zwar nur rund ein Prozent ätherisches Öl, dieses besteht dafür aus einer Menge an Komponenten, die sich je nach Sorte stark unterscheiden. Basilikum in der Küche
Basilikum sollte nicht mitgekocht werden, weil es dabei stark an Aroma verliert. mehr über Basilikum |

